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30.04.10 10:40 Alter: 130 days

Stimmungsvolle 25-Jahr-Feier des Haus des Sports

Rubrik: Landessportverband Startseite

 

Mit einem Empfang feierte der Landessportverband Schleswig-Holstein am Abend des 29. April das 25-jährige Bestehen des Haus des Sports im Winterbeker Weg 49 in Kiel. Pünktlich zur 25-Jahr-Feier erhielt das Haus des Sports einen neuen Eingangsbereich und ist nun auch barrierefrei zu erreichen – dank eines behindertengerechten Fahrstuhls und der Investitionen in Höhe von 336.000 Euro, die aus Bundes- und Landesmitteln im Zuge des Konjunkturpakets II möglich wurden.

LSV-Präsident Wienholtz bei der Begrüßung der Gäste.

Ansprache vor den geladenen Gästen im Hans-Hansen-Saal

Das neugestaltete Foyer mit LSV-Mitarbeiterin Dorit Beissel-Guenther

Interessierte Blicke auf die "Erinnerungs"-Stellwände

Am 29. April 1985 hatte der damalige Präsident des Landessportverbandes, Hans Hansen, symbolisch die Schlüssel für das neue Haus des Sports im Winterbeker Weg 49 empfangen. Die alten Räumlichkeiten im alten Haus des Sports in der Beselerallee, in dem der LSV und mehrere Mitgliedsverbände seit 1964 ihren Sitz hatten, waren längst zu klein geworden.

Die Mitarbeiter des LSV und weiterer 19 Mitgliedsverbände des LSV konnten vor einem Vierteljahrhundert nach mehr als dreijähriger Planungs- und Bauphase  in den Neubau einziehen. Der Bau wurde aus Landes-, Bundes- sowie Eigenmitteln des LSV finanziert und kostete 10,1 Millionen DM.

„Eine neue Ära im Sport in Schleswig-Holstein wird aufgeschlossen“, hatte der damalige Präsident des Landessportverbandes, Hans Hansen, 1985 feierlich festgestellt. „Damit hat er Recht behalten: Das Haus des Sports entwickelte sich seitdem tatsächlich zu einem zentralen und kreativen Mittelpunkt für den Sport in Schleswig-Holstein. Auch künftig werden von hier aus viele Impulse für die Sportentwicklung unseres Landes ausgehen“, sagte LSV-Präsident Dr. Ekkehard Wienholtz vor rund 150 Gästen im einstigen Tanzsportsaal des Haus des Sports (heute Hans-Hansen-Saal).

Der LSV-Präsident bedankte sich bei Innenminister Klaus Schlie für die Unterstützung der Baumaßnahme: „Wir wissen es sehr wohl zu schätzen, dass das Land und der Innenminister  bei der Umsetzung des Konjunkturpaketes II dem Sport und seinen Einrichtungen einen hohen Stellenwert beigemessen haben“, so Dr. Wienholtz. Dankesworte richtete Dr. Wienholtz auch an den Baufachlichen Leiter, Burkhard Beck-Broichsitter, an den Architekten Karl-Heinz Hamann und an die an der Baumaßnahme beteiligten Handwerker, insbesondere an den für die Anfertigung des optisch sehr ansprechenden Foyer-Tresens verantwortlichen Tischlermeister Marc Richau.

Für den Architekten und den Tischlermeister gab es Präsente, ebenso für den Technischen Leiter im Haus des Sports, Thomas Reibe. LSV-Hauptgeschäftsführer Manfred Konitzer-Haars erhielt von Burkhard Beck-Broichsitter als Anerkennung für die gute Zusammenarbeit eine Collage mit Fotos aus der Bauphase. LSV-Präsident Dr. Wienholtz dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Nutzern und Gästen des Haus des Sports und dem Restaurant-Pächter Manfred Kähler für die Geduld im Zuge der Bauarbeiten. LSV-Mitarbeiterin Dorit Beissel-Günther bekam Lob für ihren Einsatz - sie hatte die vergangenen Monate ihren Arbeitsplatz im "Exil", in einem vor der Rückfront des Hauses platzierten Container.

Das so "baulich aufgefrischte" Haus des Sports ist seit 1985 zugleich Stätte der Begegnung ( „ein offenes Haus“) und bietet Raum für Tagungen, Kongresse und Sportveranstaltungen.

Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben – kein Vergleich mehr zur Ära vor ´85: „In den letzten Jahren im alten Haus in der Beselerallee wurden die Themen Breitensport, Leistungssport und Finanzausschuss noch gleichzeitig von einer hauptamtlichen Kraft betreut. Die Tätigkeit im ´Breitensport´ beschränkte sich dabei auf die Verwaltung des Deutschen Sportabzeichens. Heute organisiert der Geschäftsbereich ´Breitensport´den jährlichen Tag des Sports mit bis zu 30.000 Besuchern, bietet ein umfangreiches Vereinsserviceprogramm an und betreut erfolgreich Projekte zur Gewaltprävention, Integration, zur Kooperation von Schule und Vereinen sowie im Bereich des Gesundheitssports“, veranschaulichte Wienholtz das stark ausgeweitete Aufgabenspektrum.

Auch die Zahl der Mitglieder des Landessportverbandes stieg seit Mitte der 80er Jahre: 760.000 waren es 1985, heute sind es 833.000.

Sportlerinnen und Sportler aus 48 Nationen waren seit 1985 bei diversen Internationalen Treffen im Haus des Sports zu Gast. Top-Sportler gingen und gehen hier ein und aus, die Palette reicht von Stars früherer Zeiten wie Willi Holdorf oder  Uwe Seeler bis hin zu Aktiven, die in den letzten Jahren Sportgeschichte schrieben, zum Beispiel  Meike Evers, Kirsten Bruhn oder Hinrich Romeike.

Bei der Feier mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Mitgliedsverbänden-  und Vereinen ließ der LSV Ereignisse aus einem Vierteljahrhundert Haus- und Sportgeschichte Revue passieren. Dazu gehörte auch, dass Hans Hansen in der Wendezeit als DSB-Präsident Sportgeschichte mitgestaltete, indem er damalige DDR-Sportfunktionäre in Kiel im Haus des Sports zu Gesprächen empfing. Im neugestalteten Foyer hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Stellwänden Fotos aus der Haus- und Verbandsgeschichte zusammengestellt.

Zahlreiche ehemalige hautpamtliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Mitstreiter konnte der LSV bei sommerlichen Temperaturen zum Empfang mit anschließendem Grill-Imbiss auf der Terasse vor der Rückfront des Haus des Sports begrüßen. Unter den Gästen waren zum Beispiel Helmut Schumann aus Flensburg, Ehrenmitglied des LSV, der frühere Geschäftsführer der ARAG Sportversicherung, Wilfried Herrlein, und der ehemalige Geschäftsführer der Sportjugend, Rudolf Tofte.

Als besonderer Blickfang erwies sich die ebenfalls im Eingangsbereich eingerichtete Nostalgieecke, die die technische Ausstattung des Jahres´85 in Erinnerung rief, damals, als es noch kein Internet gab und Schreibmaschinen noch längst nicht ausgedient hatten. Im Rahmenprogramm traten das "Hot Jazz Quartett" aus Kiel sowie Robin Mehlberg aus Kiel auf, der mit Zauber-Tricks und Späßen für Unterhaltung sorgte. Robin hatte vor einigen Jahren eine Übungsleiterausbildung bei der Sportjugend absolviert, ist nun Zivildienstleistender und war auch bereits bei einigen Veranstaltungen der Sportjugend mit viel Erfolg als "Zauberer im Einsatz"gewesen.

Sportlerinnen und Sportler aus 48 Nationen waren seit 1985 bei diversen Internationalen Treffen im Haus des Sports zu Gast. Top-Sportler gingen und gehen hier ein und aus, die Palette reicht von Stars früherer Zeiten wie Willi Holdorf oder  Uwe Seeler bis hin zu Aktiven, die in den letzten Jahren Sportgeschichte schrieben, zum Beispiel  Meike Evers, Kirsten Bruhn oder Hinrich Romeike.

 

 


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