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Bewegung über Grenzen hinweg

Rückblick auf die Konferenz „Grenzüberschreitender Familiensport“ in Holeby

 „Spiel ohne Grenzen“ – ohne Landes- und Altersgrenzen – das ist die Version von Stig Winther, Geschäftsführer von Femern Belt Development  im Bereich „Grenzüberschreitender Familiensport“. Das Visual Climate Center, eine umgebaute Papierfabrik in Holeby, diente als Kulisse für die erste Konferenz des INTERREG-Netzwerkprojektes „Grenzüberschreitender Familiensport“. Obwohl Femern Belt Development schon eine Vielzahl von INTERREG Projekten durchgeführt hat, nimmt das Projekt „Familiensport“ einen besonderen Stellenwert ein. Die Bindung und der Erfahrungsaustausch finden auf einer neuen Ebene statt. „Sport und Kultur sind das Öl für eine reibungslose Zusammenarbeit“, so Stig Winther. „Wir sind nicht zwei Völker, wir wohnen nur auf unterschiedlichen Seiten des Fehmarn Belt“, schließt er seine Ausführungen.

Das Projektmodell für eine erfolgreiche Umsetzung der Vision von Stig Winther liefert Uffe Elbaek, ehemaliger dänischer Kulturminister. 2009 war er verantwortlich für die Umsetzung der World Outgames in Kopenhagen. Mit der Veranstaltung sollten Menschenrechte, Kultur und Sport zusammengeführt werden. Uffe Elbaek gibt zu bedenken, dass nicht sofort, nachdem eine Idee im Kopf entstanden ist, das Konzept entworfen werden sollte. Die inneren und äußeren Bedürfnisse sowie der Zweck und die Werte, die das Projekt kennzeichnen sollen, sind festzulegen. Erst dann sollte am Konzept gearbeitet werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird das Team zusammengestellt, die notwendige Struktur festgelegt und der Handlungsplan entwickelt. Mit diesem Projektmodell war Uffe Elbaek 2009 so erfolgreich, dass durch die World Outgames finanzielle Ressourcen der Stadt Kopenhagen zurückgegeben werden konnten.    

Praktische Einblicke in die Umsetzung des Themas Familiensport lieferten Christina Helling, Projektleiterin für Familiensport beim Landessportverband Schleswig-Holstein, und Manfred Feuchthofen vom Turn- und Sportbund Lübeck. Während Christina Helling das Projekt „Familien in Bewegung“ vorstellte, bei dem Vereine vom LSV unterstützt werden, Familien für unterschiedliche Sportarten zu begeistern, füllte Manfred Feuchthofen die theoretischen Ansätze mit Leben. Anschaulich präsentierte er das Projekt „Familien raufen (sich) zusammen“, bei dem basierend auf den Budo-Sportarten Aikido, Judo, Ju-Jutsu und Jiu-Jitzu motorische Grundfertigkeiten wie Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer mit der gesamten Familie erlernt und trainiert werden.

Neben dem Ziel, mit diesem Projekt die Zusammenarbeit über den Fehmarn Belt zu unterstützen und die Familien zu stärken, wurde auch die Notwendigkeit der zukünftigen Finanzierung nicht außer Acht gelassen. Das Unternehmen „Price Runner“, eine reine Internetfirma, konnte durch die Unterstützung der regionalen Sportvereine und regionalen Sportveranstaltungen nicht nur seinen Bekanntheitsgrad verbessern, sondern auch den Umsatz erheblich steigern. Dies ist  ein gutes Beispiel dafür, dass die Förderung des organisierten Sports auch für die Unternehmen positive Effekte hat.  

Abschließend wurde auf den ersten Workshop am 7. November 2014 in Malente hingewiesen. Die praktische Umsetzung der erarbeiteten Inhalte steht im Focus des Workshops. In Form eines „World Cafes“ werden die Themen Sport und Familie, Sport und Gesundheit, Sport und Unternhemen vertieft.

Anmeldungen zum Workshop sind bis zum 3. November 2014 bei Ulrike Göde möglich.

 

Anmeldung:

Ulrike Göde, Sport- und Bildungszentrum Malente des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V.
Tel.: 04523 / 984432, E-Mail: ulrike.goede(at)lsv-sh.de

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