LSV-Präsident Tiessen und Innenministerin Sütterlin-Waack: „Wir drücken die Daumen für erfolgreiche Spiele!“

Sechs Athletinnen und Athleten aus dem „Team Schleswig-Holstein“ bei den Olympischen Spielen in Tokio am Start

Insgesamt 438 Sportlerinnen und Sportler hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in seine Olympiamannschaft („Team D“) für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) berufen. Unter den Nominierten befinden sich auch Aktive aus dem „Team Schleswig-Holstein“ (Team SH) des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV), das vom Land Schleswig-Holstein, dem LSV, den Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der ARAG Sportversicherung gefördert wird.

Insgesamt werden sechs Athletinnen und Athleten aus dem Team SH zum Sporthöhepunkt des Jahres in Japan an den Start gehen. „Wir liegen damit auf einem vergleichbaren Niveau wie bei den Olympischen Spielen von Rio 2016 und London 2012. Es freut mich, dass neben erfahrenen und international erfolgreichen Athleten wie dem Schwimmer Jacob Heidtmann und dem Segler Paul Kohlhoff (beide erleben in Tokio ihre jeweils zweiten Olympischen Spiele) auch junge Sportlerinnen und Sportler dabei sind, die sonst mit ihren Sportarten nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wie z.B. der Judoka Dominic Ressel oder der Bogenschütze Florian Unruh“, sagte LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen. Die für den Sport zuständige Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hob insbesondere die Tatsache hervor, dass mit dem Segelteam Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer sowie der Ruderin Frieda Hämmerling auch in Tokio wieder zwei schon „traditionell“ erfolgreiche Wassersportverbände aus Schleswig-Holstein vertreten seien.

„In Tokio haben sicherlich alle unsere schleswig-holsteinischen Athletinnen und AthletenMedaillenchancen. Die vorolympischen Leistungen stimmen uns optimistisch, wenngleich auch bei Olympischen Spielen natürlich oft die Tagesform, das technische Material und viele andere kleine Faktoren eine Rolle spielen können. Wir drücken die Daumen für einen erfolgreichen Verlauf der Wettkämpfe unserer schleswig-holsteinischen Top-Athletinnen und -Athleten“, hoben Sütterlin-Waack und Tiessen hervor.

Sütterlin-Waack und Tiessen wünschten den Aktiven aus Schleswig-Holstein unisono eine erfolgreiche letzte Vorbereitungsphase, eine positiv angespannte Vorfreude und das nötige Quäntchen Glück für das Erreichen ihrer selbst gesteckten Ziele. Wichtig sei es, Verletzungen zu vermeiden, um im entscheidenden Moment die eigene Bestleistung abrufen zu können und sich selbst für die harte Arbeit über Wochen, Monate oder gar Jahre zu belohnen. Auch wenn die äußeren Umstände komplett anders seien als bei allen bisherigen Olympischen Spielen, nähmen die Sportlerinnen und Sportler mit Sicherheit unvergessliche Eindrücke mit zurück in die Heimat.

Die folgenden Athletinnen und Athleten aus dem "Team SH" werden in Tokio die schleswig-holsteinischen Landesfarben vertreten:

  • Jacob Heidtmann (Schwimmen, 400 m Lagen, Swim-Team Elsmhorn)
  • Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (Segeln, Nacra 17, Kieler Yacht-Club)
  • Frieda Hämmerling (Rudern, Doppelvierer, Rudergesellschaft Germania Kiel)
  • Florian Unruh (Bogenschießen, SSC Fockbek)
  • Dominic Ressel (Judo, TSV Kronshagen)

Informationen zum „Team Schleswig-Holstein“:

Im „Team Schleswig-Holstein“ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) werden zurzeit 26 Sportlerinnen und Sportler individuell gefördert. Zehn von ihnen sind aktuell der Förderungskategorie I (300 Euro/Monat) zugeordnet. Ein wichtiges Kriterium für die Aufnahme in diese Kategorie war eine realistische Perspektive für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Wesentliche Kriterien für die Berufung in das „Team Schleswig-Holstein“ sind die Mitgliedschaft und das Startrecht für einen Sportverein in Schleswig-Holstein und die Zugehörigkeit zu einem aktuellen A-, B- oder C-Bundeskader einer olympischen oder paralympischen Sportart.

LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen zur Zusammenstellung des „Team Schleswig-Holstein“:

„Schleswig-Holstein ist ein sportliches Land. Viele Athletinnen und Athleten, die bei nationalen und internationalen Meisterschaften sowie bei Olympischen Spielen erfolgreich sind, sind gebürtige Schleswig-Holsteiner und haben ihre sportliche Laufbahn in unserem Land begonnen. Unser Ziel ist es, diesen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern sowie den vielen talentierten Nachwuchssportlerinnen und
-sportlern eine langfristige Perspektive in Schleswig-Holstein zu bieten. Athletinnen und Athleten, die potenzielle Kandidaten für die Olympischen Spiele 2020 und 2024 sind, wurden und werden daher finanziell unterstützt, um ihnen möglichst gute Rahmenbedingungen für die Vorbereitung zu ermöglichen. Das „Team Schleswig-Holstein“ nimmt damit innerhalb der Sportlandschaft Schleswig-Holsteins eine besondere Stellung ein.“ Förderer des „Team SH“ sind neben dem Landessportverband, das Land Schleswig-Holstein, die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die ARAG Sportversicherung.