Umgang mit Präventionskursen während der Coronakrise

Die Krankenkassen haben Sonderregelungen entwickelt, so dass alle Teilnehmenden die Bezuschussung erhalten können, obwohl der Präventionskurs wegen des Corona-Virus nicht wie geplant stattfinden konnte.

 

Unter der folgenden Links finden Sie Informationen der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP):

- Sonderregelung Präventionsprogramme (Stand Februar 2021)

- FAQs der ZPP zum Umgang mit Präventionskursen während der Corona-Pandemie (Stand Februar 2021)

 

Der GKV-Spitzenverband beschreibt die Sonderregelung wie folgt:

  • Können begonnene oder während der Zeit der Kontaktbegrenzungen beginnende Präventionskurse nach § 20 Absatz 5 SGB V aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie vorgesehen durchgeführt werden, können sie zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt und abgeschlossen werden.
  • Wenn die Möglichkeit besteht, kann ein begonnener oder während der Kontaktbegrenzungen beginnender Kurs auch unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) durchgeführt werden.
  • Sofern ein Kurs unter Nutzung von IKT begonnen wurde, kann er auch nach Auslaufen von Kontaktbegrenzungen in dieser Form zu Ende geführt werden.
  • Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den begonnenen Kurs in Präsenz zu Ende zu führen; dies ist jedoch nicht verpflichtend vorgeschrieben.
  • Auch hybride Formen sind bis zur Beendigung des Kurses zulässig. Damit soll ein Zugang für alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer gewährleistet werden.
  • Aus der Teilnahmebescheinigung für die Kursteilnehmenden sollte hervorgehen, wie viele Kurseinheiten auf Grund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden haben.

 

Viele weitere Antworten zum Thema Sport und Corona finden Sie in den FAQs auf der Corona-Unterseite des Landessportverbandes Schleswig-Holstein unter: https://www.lsv-sh.de/corona/.