Olympia- und Paralympische Bewerbung Kiel
Kiel nimmt Kurs auf Olympia und Paralympics
Kiel möchte Segelstandort einer deutschen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele werden. Der Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützt dieses Vorhaben.
Deutschland bereitet eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele vor. Kiel soll dabei als Austragungsort der Segelwettbewerbe Teil eines nationalen Konzepts werden.
Die Stadt verfügt über internationale Erfahrung im Segelsport und war bereits 1936 und 1972 olympischer Segelstandort. Mit dem Olympiazentrum in Schilksee, der Kieler Förde und der starken Vereinsstruktur bietet Kiel ideale Voraussetzungen.
Internationale Segelkompetenz
- Heimat der Kieler Woche – eines der weltweit größten Segelevents
- Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands
- Olympiazentrum in Schilksee
Maritime Identität und Weltoffenheit
Kiel steht für internationalen Austausch, sportliche Tradition und maritime Begeisterung.
Bestehende Infrastruktur nutzen
Zentraler Gedanke der Bewerbung ist die Nutzung und Weiterentwicklung vorhandener Anlagen – nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.
Die Bewerbung setzt auf:
- Nutzung bestehender Sportstätten
- Weiterentwicklung vorhandener Infrastruktur
- mögliche Nachnutzung eines Athlet*innen-Dorfes als Wohnraum
- langfristige Impulse für Mobilität und Stadtentwicklung
Olympia und Paralympics sollen nicht nur ein sportliches Großereignis sein, sondern ein nachhaltiger Entwicklungsschub für die Region.
Aus Sicht des Landessportverbands bietet die Bewerbung Chancen für:
- Impulse bei der Sportstättenentwicklung
- Sichtbarkeit für den organisierten Sport
- Motivation für Kinder und Jugendliche
- Stärkung des Ehrenamts
- nachhaltige Förderung von Leistungs- und Nachwuchssport
Olympische und Paralympische Spiele inspirieren – sie können Begeisterung für Bewegung über Generationen hinweg auslösen.
Unter dem Motto „In Kiel sagt man JO!“ informiert eine breite Initiative aus Sport, Wirtschaft und Stadtgesellschaft über die Bewerbung Kiels als Segelstandort im Rahmen einer deutschen Olympia- und Paralympics-Bewerbung.
Die Kampagne wird von der Landeshauptstadt Kiel getragen und bündelt Unterstützung aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Ziel ist es, transparent über Chancen, Rahmenbedingungen und Hintergründe der Bewerbung zu informieren und zur Beteiligung am Bürgerentscheid zu motivieren.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
Internationale Segelkompetenz
- Heimat der Kieler Woche – eines der weltweit größten Segelevents
- Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands
- Olympiazentrum in Schilksee
Maritime Identität und Weltoffenheit
Kiel steht für internationalen Austausch, sportliche Tradition und maritime Begeisterung.
Bestehende Infrastruktur nutzen
Zentraler Gedanke der Bewerbung ist die Nutzung und Weiterentwicklung vorhandener Anlagen – nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.
Statement von LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier zum Ergebnis des Olympia-Bürgerentscheides am 19.4.26 in Kiel
„Auch wenn wir keine 70 Prozent erreicht haben, ist die Zustimmung von 63,5 Prozent ein sehr gutes Ergebnis. Die Kielerinnen und Kieler haben damit ein starkes Signal für den Sport und die Zukunft der Region gesetzt. Es ist ein großer Vertrauensbeweis in die Kraft des Sports und die Entwicklungspotenziale unserer Region und es zeigt auch, dass die Kieler Bürgerinnen und Bürger die Chancen erkennen, die in dieser Bewerbung liegen. Ich verspreche mir in der Folge der Bewerbung schon jetzt eine klare Positionierung und einen konkreten Plan der Landesregierung und der Kommunen, um den Sanierungsstau in der Sportstätteninfrastruktur abzubauen und eine tägliche Stunde Sport und Bewegung auch im Bildungsbereich zu etablieren. Es ist eine Investition, die allen Bereichen der Gesellschaft zugutekommt.
Bemerkenswert ist die geringe Wahlbeteiligung von nur 29,1 Prozent und dass zwei Drittel der Kielerinnen und Kieler sich beim Bürgerentscheid gar nicht geäußert haben. Daher ist meine klare Botschaft in Richtung Hamburg: Es reicht nicht, dafür zu sein, man muss am Ende auch die Stimme abgeben! Ich wünsche Hamburg viel Glück für noch mehr positive Menschen, die tatsächlich ihre Stimme pro Olympische und Paralympische Spiele abgeben.
Erfreulich ist es, dass es gestern auch in Köln/Rhein-Ruhr ordentlich Rückenwind für Olympische und Paralympische Spiele gegeben hat.
Das nächste Ziel ist der 4. Juni. Bis dahin heißt es: Weiter Gas geben und mit einem starken und überzeugenden Konzept aus Kiel so gut im Rennen zu sein, dass Nordrhein-Westfalen, München, Hamburg und auch der DOSB am Ende nicht an uns vorbeikommen.“
Simon Eberhardt-Alten
Referent Online-Kommunikation
Fon: 0431 - 64 86 - 175
Mail: simon.eberhardt-alten[at]lsv-sh.de













