Barbara Ostmeier, Präsidentin des Landessportverbandes Schleswig-Holstein
„Auch wenn wir keine 70 Prozent erreicht haben, ist die Zustimmung von 63,5 Prozent ein sehr gutes Ergebnis. Die Kielerinnen und Kieler haben damit ein starkes Signal für den Sport und die Zukunft der Region gesetzt. Es ist ein großer Vertrauensbeweis in die Kraft des Sports und die Entwicklungspotenziale unserer Region und es zeigt auch, dass die Kieler Bürgerinnen und Bürger die Chancen erkennen, die in dieser Bewerbung liegen. Ich verspreche mir in der Folge der Bewerbung schon jetzt eine klare Positionierung und einen konkreten Plan der Landesregierung und der Kommunen, um den Sanierungsstau in der Sportstätteninfrastruktur abzubauen und eine tägliche Stunde Sport und Bewegung auch im Bildungsbereich zu etablieren. Es ist eine Investition, die allen Bereichen der Gesellschaft zugutekommt.
Bemerkenswert ist die geringe Wahlbeteiligung von nur 29,1 Prozent und dass zwei Drittel der Kielerinnen und Kieler sich beim Bürgerentscheid gar nicht geäußert haben. Daher ist meine klare Botschaft in Richtung Hamburg: Es reicht nicht, dafür zu sein, man muss am Ende auch die Stimme abgeben! Ich wünsche Hamburg viel Glück für noch mehr positive Menschen, die tatsächlich ihre Stimme pro Olympische und Paralympische Spiele abgeben.
Erfreulich ist es, dass es gestern auch in Köln/Rhein-Ruhr ordentlich Rückenwind für Olympische und Paralympische Spiele gegeben hat.
Das nächste Ziel ist der 4. Juni. Bis dahin heißt es: Weiter Gas geben und mit einem starken und überzeugenden Konzept aus Kiel so gut im Rennen zu sein, dass Nordrhein-Westfalen, München, Hamburg und auch der DOSB am Ende nicht an uns vorbeikommen.“













